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Feinstaub: Die unsichtbare Gefahr aus der Holzheizung

  • 8. Okt. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 12 Stunden


Holz gilt als umweltfreundlicher Brennstoff und steht für erneuerbare Energie. Doch auch hier gibt es einen Punkt zu beachten: beim Heizen mit dem natürlichen Rohstoff entsteht Feinstaub. Diese winzigen Partikel sind zwar unsichtbar, gelangen jedoch in die Luft, welche wir einatmen. In diesem Beitrag erfahren Sie, warum Feinstaub aus Holzheizungen ein ernstes Thema ist und wie moderne Filtertechnik Abhilfe schafft.


Feinstaub - was ist das eigentlich?


Feinstaub besteht aus winzigen festen oder flüssigen Partikeln, die kleiner als 10 Mikrometer und daher kaum sichtbar sind. Beim Heizen mit Holz entstehen sie durch unvollständige Verbrennung, was durch nicht abgestimmte Luftzufuhr ausgelöst werden kann. Besonders in der Heizsaison steigt ihre Konzentration in vielen Wohngebieten entsprechend deutlich an.

Warum Feinstaub bedenklich ist


Aufgrund der Partikelgrösse dringt Feinstaub tief in die Atemwege und kann sogar bis in den Blutkreislauf gelangen. Dies kann besonders bei Kindern, älteren Menschen und Personen mit Vorerkrankungen zu unangenehmen Nebenwirkungen führen. Auch wenn eine einzelne Holzheizung nur geringe Mengen ausstösst, summieren sich viele kleine Feuerstätten zu einer deutlichen Belastung für die Luftqualität.

Holzheizungen als Feinstaubquelle


Nicht jede Holzheizung arbeitet gleich sauber. Moderne Anlagen verbrennen effizienter, während ältere Modelle oder unsachgemässe Bedienung zu höheren Emissionen führen. Scheitholzöfen und offene Kamine verursachen meist mehr Feinstaub als Pellet- oder Hackschnitzelheizungen. Ohne geeignete Filtertechnik gelangen viele Partikel ungehindert in die Umgebungsluft. Wer die gesetzlichen Grenzwerte der Bundesimmissionsschutzverordnung einhalten möchte, kommt um moderne Filterlösungen kaum herum.

Elektrofilter: Saubere Luft für bestehende Holzheizungen


Elektrofilter sind eine wirkungsvolle und nachhaltige Lösung, um Feinstaub aus dem Abgas von Holzheizungen zu entfernen. Die Partikel werden elektrisch aufgeladen, an einer Sammelfläche abgeschieden und so zu bis zu 95 Prozent herausgefiltert. Das Ergebnis: sauberere Luft, geringere Emissionen und ein effizienterer Anlagenbetrieb. Viele bestehende Heizsysteme lassen sich problemlos mit einem Elektrofilter nachrüsten. Damit erfüllen Betreiber aktuelle Vorschriften, schützen die Umwelt und verlängern die Lebensdauer ihrer Anlage, was oft deutlich günstiger als ein kompletter Austausch ist.

Fazit


Feinstaub ist unsichtbar, aber nicht harmlos. Wer mit Holz heizt, trägt Verantwortung für die Luftqualität und die Umwelt. Moderne Elektrofilter helfen dabei, Emissionen deutlich zu senken und die Umwelt nachhaltig zu schützen. So wird aus natürlicher Wärme eine saubere Sache.
 
 
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