Filteranlage für Holzheizung im Megawattbereich – Ein Projekt, das neue Dimensionen eröffnet hat
- vor 5 Tagen
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Einblick in ein frühes Grossprojekt der Abgasreinigung für Biomasseanlagen
Die Anforderungen an moderne Holzheizungen und Biomasseanlagen steigen kontinuierlich, insbesondere im Bereich der Abgasreinigung und Feinstaubfilterung. Gleichzeitig wachsen die Leistungsbereiche vieler Anlagen zunehmend in den Megawattbereich. Dass solche Filteranlagen für Holzheizungen heute zuverlässig umgesetzt werden können, basiert auf Erfahrung, die über Jahre hinweg aufgebaut wurde. Ein Blick auf ein Projekt, das vor zwei Jahren umgesetzt wurde, zeigt, wie dieser Weg begonnen hat.
„In dieser Grössenordnung wird
jedes Detail entscheidend“
„Ich habe das Projekt von der Planung bis zur Umsetzung begleitet“, erinnert sich Gilbert Lagnaz, Vertriebspartner in der Westschweiz. „Bei einer Filteranlage in dieser Grössenordnung wird jedes Detail entscheidend. Themen wie Platzverhältnisse, Logistik und Infrastruktur müssen frühzeitig geklärt werden, gerade bei Biomasseanlagen im Megawattbereich.“
Montage einer Filteranlage für Holzheizung: Wenn Dimensionen zur Herausforderung werden
Auf der Baustelle wurde schnell deutlich, dass dieses Projekt das Gängige übertrifft. Manfred Glatzfelder, verantwortlich für die Montage einer der beiden Filter: „Nach einem Tag stand bereits die Grundstruktur, aber die Dimensionen waren eine andere Liga.“ Mit rund 4.60 Metern Höhe, 3.70 Metern Breite und knapp 5 Tonnen Gewicht pro Filter stellte die Anlage hohe Anforderungen – von der Produktion über den Transport bis hin zur Montage der Filteranlage vor Ort.
Infrastruktur und Planung bei Grossanlagen
Gerade bei Filteranlagen für grosse Holzheizungen spielen Infrastruktur und Vorbereitung eine entscheidende Rolle. „Man muss für solche Dimensionen ausgerüstet sein“, erklärt Glatzfelder. „Kräne, Fahrzeuge und genügend Platz sind zentral, sowohl in der Produktion als auch auf der Baustelle.“ Dass die Umsetzung reibungslos verlief, lag
an der Vorbereitung: „Wir wussten, was es braucht, das hat vieles einfacher gemacht.“
Abgasreinigung im Megawattbereich erfordert Teamarbeit
„Bei Projekten dieser Grössenordnung greifen viele Gewerke ineinander“, erklärt Lagnaz.„Eine saubere Koordination ist entscheidend, insbesondere bei der Umsetzung von Abgasreinigungssystemen für Holzheizwerke.“ Auch auf der Baustelle zeigt sich das: „Jeder muss wissen, was der andere macht. Man arbeitet Hand in Hand, sonst funktioniert es nicht“, ergänzt Glatzfelder.
Unterschied zwischen kleinen und grossen Filteranlagen
Der Unterschied zwischen kleineren Systemen und Filteranlagen im Megawattbereich liegt nicht nur in der Grösse. „Alles ist grösser und dadurch aufwendiger“, sagt Glatzfelder. „Jedes Teil braucht mehr Zeit, vor allem beim Zusammenbauen und Schweissen.“ Auch aus Projektsicht verändert sich vieles: „Es ist nicht einfach ein grösseres Projekt – es ist eine andere Liga.“
Ein früher Schritt in den Grossanlagenbereich
Rückblickend war dieses Projekt ein wichtiger Entwicklungsschritt. Damals bewegten sich viele Projekte noch im kleineren Leistungsbereich, gleichzeitig zeigte diese Anlage bereits, was im Megawattbereich bei Holzheizungen und Biomasseanlagen möglich ist. Viele der Erfahrungen aus diesem Projekt fliessen bis heute in neue Filteranlagen für industrielle Anwendungen und Fernwärmeanlagen ein.
Fazit: Erfahrung in der Abgasreinigung für grosse Holzheizungen
Dieses Projekt zeigt: Die Umsetzung von Filteranlagen für Holzheizungen im Megawattbereich erfordert mehr als nur Technik. Entscheidend sind Planung, Erfahrung und ein eingespieltes Team. Oder, wie es Manfred Glatzfelder formuliert:
„Alles ist grösser, aber genau das macht es spannend.“

Gilbert Lagnaz
Vertriebspartner Westschweiz

Manfred Glatzfelder
Produktionsmechaniker Montage








